Es ist einer von diesem erhabenen ländlichen Frühlingsmorgen in der Schweiz. Ich bin in meinem liebsten Seminarhaus der Welt, dem Waldhaus Zentrum im schönen Emmental mit seinen blühenden Wiesen, umgeben von grünen Hügeln und glücklichen Kühen. Der fünfte Tag des neuen Art of Being-Trainings hat gerade begonnen. Draußen ist es so, wie es schon der alte Sufi-Poet Rumi beschrieben hat: "Die ganze Natur dreht sich vor Entzücken, singt ohne Ende ... Welch ein Segen!" Durch die offenen Fenster wehen Vogelgezwitscher und seltsame Stallgerüche. Hier drinnen kann ich ein paar Sätze aufschreiben, während sich die Teilnehmer in Kleingruppen auf eine tief gehende Reise namens "Life-Story" vorbereiten. Die erste Runde dieses Abenteuers hat gestern Abend stattgefunden. Ist es der Vollmond, ist es die Kraft des Prozesses, ist es diese überwältigende Naturenergie des Frühlings oder ist es die Tatsache, dass wir schon seit fünf Tagen immer tiefer in die Mysterien eindringen, die in uns allen sind und die wir so oft übersehen? Ich nehme an, sie alle tragen zu diesem außergewöhnlichen Reichtum aus Bewusstheit, Präsenz, Leidenschaft, Gefühlen und Sensibilität bei, von denen es heute morgen bei jedem nur so schwirrt. Ja, es ist wirklich ein Segen, HIER zu SEIN!

